Mitwirkungen
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Mitwirkung als Sologitarrist an der Wiener Staatsoper im Jänner, Feber und September 2012 im Musical "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" von Kurt Weil/Bert Brecht

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, kurz Mahagonny genannt, ist eine Oper in drei Akten (die Akteinteilung fehlt in den meisten späteren Textausgaben).

Die Musik stammt von Kurt Weill, das Libretto von Bertolt Brecht. Die Oper wurde am 9. März 1930 in Leipzig unter der Regie von Walther Brügmann uraufgeführt. Die Oper hat eine Spieldauer von etwa 2 1/2 Stunden. Die Handlung spielt in Mahagonny, einer fiktiven Stadt in Nordamerika in der Gegenwart.

Kurt Weill beschreibt in der Komposition dieser Oper einen großen Bogen, indem er im ersten Akt viele Themen vorstellt um diese im Laufe des Handlungsstranges immer komplexer zu verschachteln und im Finale zum Höhepunkt zu führen.

Häufig werden Zitate aus der klassischen Musik (oft in ironischer Form) verwendet, so wird Tekla Bądarzewskas Gebet einer Jungfrau, bereits damals als "Kitsch" angesehen, wörtlich zitiert und mit den Worten "Das ist die ewige Kunst!" kommentiert. Weiters werden unter anderem zitiert: Paul Linckes Schenk mir doch ein kleines bißchen Liebe und das Lied vom Jungfernkranz aus Carl Maria von Webers Oper Der Freischütz in der Nummer Auf nach Mahagonny (s. u.), musikalische Formen wie Bachsche Fugen, Choralvorspiele und Passionsmusik (s. u.), Populärmusik wie Schrammelmusik, Marschkapellenmusik, Shanty, Tarantella, Blues und der Tristanakkord.

Kurt Weill fand in den genauen Typen der Brechtschen Figuren die Pendants für sein eigenes Bemühen um Direktheit der Aussage, und Bertolt Brecht sah in Weill den Menschen, der seiner Vorstellung von Theater als einer "moralischen Anstalt", seiner schonungslosen Zeit- und Gesellschaftskritik, seinem humanitären Ethos die musikalische Untermalung gab.

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